Gartenkunst-Museum

Raum 3 / Gartenplastik im 18. Jahrhundert

 

Bild: Raum 3

Spätestens seit der Renaissance gehörten Skulpturen zur festen Ausstattung von Gärten. Sie schmückten Wege und Plätze, Parterres und Alleen und waren damit ein wesentliches Element der Gartengestaltung.

Die Figuren hatten nicht nur dekorativen Wert. Fast immer waren sie Träger einer inhaltlichen Aussage, eines so genannten Programms. In großen Zyklen angeordnet, führten sie dem Besucher beispielsweise die Tugenden eines Herrschers und den Reichtum seiner Lande vor Augen. Ein derartiges Programm wurde durch Personifikationen und Allegorien und nicht zuletzt durch mythologische Gottheiten dargestellt. Auf diese Weise ließ sich der gesamte Kosmos im Garten abbilden. Dazu gehörten die vier Erdteile (damals bekannt: Europa, Asien, Amerika, Afrika), die vier Elemente (Luft, Feuer, Erde, Wasser), die vier Jahreszeiten und die vier Tageszeiten.


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