Gartenkunst-Museum

Raum 11 / Blumen im Garten

 

Bild: Raum 11

Mit der Vielfalt ihrer Farben und Düfte zählen Blumen seit jeher zur schönsten Zierde des Gartens. Jede Epoche hatte ihre Lieblingsblumen, doch heben sich drei Arten aus der Fülle hervor: Rose, Tulpe und Nelke.

Die Verwendung der Blume in Gärten und Parks war zu allen Zeiten verschiedenen Moden unterworfen. Schätzte man während der Renaissance die Wirkung der einzelnen Blume, so zählte im Barock vorrangig der Gesamteindruck der Pflanzung.

Vor allem während des Biedermeier griff das Blumendekor auf alle Künste über. Wohnräume und Mobiliar, aber auch Kleidung, Stoffe und Tafelgeschirr wurden mit Blumen verziert. Dabei schwang noch immer der seit der Antike ausgebildete Symbolwert der Blume mit. So war die Rose Sinnbild von Schönheit und Liebe, die Nelke symbolisierte Frömmigkeit, die Tulpe Vergänglichkeit.


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