Gartenkunst-Museum

Raum 18 / Feste und Spiele im Garten

 

Bild: Raum 18

Der barocke Garten war Schauplatz prunkvoller Feste. Theater, Feuerwerke, Gondelfahrten, Schauessen und Jagden zählten zu den üblichen Vergnügungen. Sie waren zugleich Ausdruck fürstlicher Repräsentation und Prachtentfaltung. Höhepunkt bildeten die Theateraufführungen, in denen der Fürst häufig selbst auftrat.

Zu den Vergnügungen des Hofes zählten auch Spiele und Spielgeräte, darunter Karussells und Wippen, die erst seit dem 19. Jahrhundert ausschließlich von Kindern benutzt wurden. Viele Spiele, wie etwa das Maillespiel, sind Vorläufer moderner Freizeitbeschäftigungen. Eigene Gärten für Kinder, aus denen sich später der moderne Kindergarten entwickeln sollte, entstanden erst im Lauf des 19. Jahrhunderts.

Seit jeher wurden auch Tiere im Garten gehalten. In der Barockzeit erfüllten die Menagerien mit ihren exotischen Tieren wie Löwen, Meerkatzen und Papageien den Wunsch nach Schaulust und Repräsentation.


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